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Sommer 2008

Wenn ich das mal irgendwem erzähle, kommen immer wieder Sprüche wie: "wer ist das denn?" oder auch gerne: "Gesundheit!!!"
Aber diese Erkrankung ist alles andere als witzig... Wer es genauer wissen möchte, sollte sich diese Seite mal in Ruhe durchlesen. Hier kommt mein Bericht:

Seit ein paar Jahren weiß ich, das ich Hashimoto habe.
Angefangen hat es vor 15 Jahren, als ich gequält von Schluckbeschwerden und Fremdkörpergefühl im Hals zum Arzt ging. Dieser überwies mich weiter an einen Spezialisten in Lüneburg.
Es wurden Knoten in der Schilddrüse diagnostiziert, welche mit Jodtabletten behandelt wurden.
Über 2 Jahre haben sich keine nennenswerten positiven Veränderungen eingestellt...
Irgendwann hab ich die Tabletten abgesetzt. Nach der Geburt von Chiara hatte ich abermals das Gefühl diesbezüglich behandelt werden zu müssen und ging gleich zu dem zuständigen Arzt.

Blutuntersuchung und Ultraschall bestätigten meine Vermutung, da war was nicht ok.
Der Doc sagte mir damals, die Krankheit die ich habe nennt sich Hashimoto und wäre aber nicht behandlungsbedürftig...
Mit dieser Aussage gab ich mich dummerweise zufrieden. Der wird ja wissen, wovon er redet, er ist der Arzt- dachte ich mir.

Im laufe der Zeit schlichen sich Symptome ein die ich anfänglich kaum bemerkte, dachte mein Körper ist halt so. Ich muss damit leben, dass meine Muskeln wehtun etc. Ich dachte nicht darüber nach, ob andere diese Problematik auch haben. Ich habe es für ne "Alterserscheinung" gehalten. (mit gerade mal 32 Jahren!!!)

Ich war ständig müde, antriebslos, körperlich erschöpft. Habe "gejammert", das mir dieses oder jenes weh tut und bekam von einem damaligen Mann nur Sprüche an den Kopf geknallt: "du hast aber auch andauernd was..."
Seid ca. 3 Jahren sind die "Beschwerden" akuter und schlimmer geworden, es kamen auffallend viele neue dazu. Ich bekam trockene, juckende Haut, hätte sie mir in Streifen vom Körper ziehen können. Nach dem duschen wurde es nahezu unerträglich, so das ich nur noch alle 2 Tage und dann noch mit Widerwillen duschen konnte. Dazu bekam ich Sprüche wie: "du bist ekelig, das du nur alle 2 Tage duschst... Also ich dusche mich 2 mal am Tag.." (Danke Stefan!!! Das hat mir sehr geholfen)
Ich hatte Haarausfall, mir war sogar im Sommer schnell kalt. (Das konnte keiner verstehen...) und manches mal konnte ich mich mitten im Satz nicht mehr erinnern, was ich gerade sagen wollte. Im Gespräch kurz abgelenkt habe ich sogar das Thema, über das wir redeten, vergessen. Meine Augen brannten und tränten ständig.Ich hatte das gefühl, was im Auge zu haben. Trotz schlaf fühlte ich mich müde und kaputt wie nach 12 Stunden Arbeit. Auch hier musste ich mit dem "Spott" und blöden Sprüchen leben. Mit mir wäre ja nichts mehr los, ich würde mich gehen lassen etc. Das war mir auch klar, mein Kopf wollte ja losgehen, aktiv sein, was erleben, Spaß am Leben haben... Aber mein Körper war da anderer Meinung. Es ging nicht. Ich war zu Müde und schlapp...
Diese Meinungsverschiedenheit von Körper und Seele hat sich nicht gerade positiv ausgewirkt. Alles erschien mir noch schlimmer...
Und trotzdem musste ich funktionieren, den Haushalt schmeißen, einkaufen, meiner Arbeit nachgehen, meine Kids versorgen, den Garten machen... Einzig meine Kids und meine Tiere hielten mir nichts vor. Sie akzeptierten das ich müde usw. war.

Ich hatte manchmal von eben auf jetzt unerklärliche Angst vor Situationen, konnte meine Kinder kaum aus dem Haus lassen, weil ich immer Angst hatte sie kämen nicht vom spielen zurück.
Ich sagte mir andauernd das ist ein Film den ich da abspiele, das ist nicht real. Nur dadurch konnte ich mich und die Angstzustände kontrollieren. Ansonsten wäre ich wohl komplett ausgeflippt. Wenn ich Filme oder Berichte gesehen habe, wo es um verschwundene, entführte und missbrauchte Kinder ging, musste ich erstmal nachsehen, ob meine Kinder noch im Bett liegen und schlafen. Das geht soweit, das ich so was nicht mehr sehen, lesen, hören mag. Ich litt unter leichten depressiven Phasen, die mir am Ende meines Zyklus extrem auffielen (PMS ) und irgendwann hatte ich gar keinen Zyklus mehr, aber die depressiven Phasen blieben.

Morgens nach dem aufstehen taten mir die Beine weh oder prickelten als hätte ich die Nacht durchgetanzt. Die Fussgelenke und Knie waren regelrecht steif. Mein Rücken war völlig verspannt und ich musste erstmal 10 Minuten unter schmerzen laufen, mich bewegen strecken und dehnen bevor ich aufrecht und normal laufen konnte. Mein Arzt hatte den verdacht auf Rheuma.
Eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter machte mir 9 Monate lang das Leben schwer.
Ich wurde trotz Sport (soweit das noch möglich war mit Bandscheibenvorfall und der fiesen Schulter) und guter, kalorienarmer Ernährung immer "fetter" was ich mir nicht wirklich erklären konnte...

...aber der Arzt sagte mir noch mal, es müsste nicht behandelt werden... noch arbeitet die Schilddrüse ja....

Als ich in mein heutiges zu Hause zog bekam ich von Wiebke einen Ausdruck einer Internetseite über Hashimoto.
Da stand alles!!! All meine Beschwerden die ich zähneknirschend akzeptiert hatte, die mein Leben in meine eigene kleine Hölle verwandelten, wären nicht nötig??? Ich könnte eine kleine Tablette täglich nehmen und meine Lebensqualität würde wieder auf 100% steigen?
Ich fühlte mich verarscht, verraten, als Hypochonder abgestempelt...
Ich habe bis dahin nie jemanden von all meinen Beschwerden erzählt, da ich ja auch nicht wusste, das es an der Krankheit lag. Wie blöd war ich, es nicht zu hinterfragen...

Vor einem Jahr bekam ich noch die Diagnose, das ich ein sehr erhöhtes Risiko habe an Morbus Basedow zu erkranken. Ich bin gleich zum Augenarzt um es testen zu lassen. Zum Glück war das Ergebnis negativ. Davor habe ich richtig Angst, weil man es ja sieht. Je nachdem wie extrem es ausgeprägt ist, wird man schon ziemlich entstellt! Schrecklich...
Eine Bekannte von mir sagte, ich solle zu HNO gehen und die Stimmritzen/ Bänder untersuchen lassen, da würde sich auch Knoten bilden, die dann die Stimme negativ beeinflussen.

Bei einem Besuch bei der Heilpraktikerin (viel zu niedriger Eisenwert, erhöhte Leberwerte, viel zu viel säure im Körper) bekam ich Schüsslersalze etc. Eine Kombination verschiedener Salze, dazu Selen, Eisen, Zink nach Packungsbeilage eingenommen brachten mir innerhalb von 24 Stunden eine Besserung der Muskelschmerzen. Ich bin am nächsten Morgen die Treppe runter, unten angekommen stellte ich fest das ich normal, aufrecht und ohne Schmerzen aufgestanden und die Treppe runter gegangen bin. Von da an war ich einerseits glücklich über die dermaßen positive Entwicklung, andererseits unheimlich grantig auf mich und den Arzt, das er mich hat blöd sterben lassen wollte, das ich diese Erleichterung schon längst haben hätte können. Aber da kommen sich Alternativmedizin und Schulmedizin in die Quere und die Schulmedizin würde niemals auf die Idee kommen Alternativmethoden als wirksam und positiv anzuerkennen... So ist jedenfalls meine Erfahrung!

 

Winter2008/2009

Meine Hautprobleme haben sich durch die Einnahme meiner Medikamente verbessert, mein Gedächtnis ist nach wie vor nicht das beste, oft fehlen mir die simpelsten Worte und das ist im Gespräch mit unbekannten Menschen oft peinlich. Aber wer mich kennt und von der Problematik weiß, hat Verständnis. Meine Panikattacken kann ich recht gut kontrollieren. Allerdings bin ich nach wie vor wahnsinnig Müde, antriebslos und erschöpft. Neuerdings habe ich zeitweilig ein „puckern“ im Ohr. Nicht immer aber es kam die letzten Wochen schon ein paar mal vor. Ansatze von Depressionen sind nach wie vor auch vorhanden, ich kann mich aber auch in diese Richtung kontrollieren bzw. nehme ich es hin und versuche mich nicht darauf einzulassen, genauso wie ich mit den Angstzuständen verfahre.
Ich habe mittlerweile eine sehr wackelige Stimme wenn ich mal singe. Oft ist sie rau und belegt. Meine Haut ist nach wie vor trocken und spröde, rissig und juckt. Meine Haare sind nachgewachsen, aber meine Nägel sind spröde und reißen schnell ein. Ich friere nach wie vor schrecklich schnell und wenn mir richtig kalt ist, brauche ich Stunden um wieder warm zu werden. Ich reagiere oft gereizter als ich müsste... und ich nerve mich selber damit, weil ich weiß, das es nur wegen dieser Autoimmunkrankheit kommt, die ja nicht behandelt werden muss....

 

Herbst 2009

Nachdem ich ein Buch über Hashimoto gelesen habe, (worin Betroffene genau meinen Bericht schrieben & berichteten, und trotz massiver gesundheitlicher Störungen ebenfalls nicht behandelt werden „müssen“ etc) weiß ich, das es noch andere gibt, die als Hypochonder gesehen werden, die teils sogar zu Psychologen geschickt wurden, da die massiven Wesensveränderungen als krankhaft und somit behandlungsbedürftig gesehen wurden, die von ihrer Umwelt nicht als „krank“ angesehen werden (Wie schrieb die eine betroffene? Sie hätte lieber einen mehrfachen Trümmerbruch, der würde wieder heilen UND die Leute würden alleine wegen dem Gips sehen das sie bestimmte Dinge nicht tun kann)

Menschen, die unter Angstzuständen leiden, die Empfindungen wie Freude, Frust, Traurigkeit, Enttäuschungen und all solche Dinge viel intensiver wahrnehmen als gesunde Menschen.

Das tut schon irgendwie gut…


Ich bin momentan wieder schlecht drauf… Der Sommer ist vorbei und ich friere was das zeug hält. (das kann Marco nicht verstehen, er schwitzt immer) Ich bin unkonzentriert und nervös, gereizt, sehr sensibel und gleichzeitig sehr kritisch und ungeduldig mit mir selber. Ich fühle mich als Versager, weil ich so oft denke ich könnte mehr unternehmen... Auch gerade mit den Kindern. Aber ich habe dafür keine Kraft. Ich bin immerzu müde und antriebslos. Ich hatte die letzten 2 Wochen über viele Termine, angefangen von einem Gerichtstermin über Augenarzt und Zahnarzt bis hin zu einem Unfall meiner Tochter, der mich zwang den ganzen Vormittag bei verschiedenen Ärzten zu hocken. Das hat mich total gestresst. Komischerweise. Ich bin eben nicht belastbar und das macht mich um so fertiger. Ich möchte doch so sein wie früher. Losgehen, alles tun ohne vorher schon zu denken „hoffentlich schaffe ich das“


Der Gerichtstermin hat mir ne Woche im Voraus schlaflose Nächte bereitet. Wenn ich daran gedacht habe, bekam ich schweißnasse Hände und Herzrasen. Was auch daran lag, das ich dort auf einen Ex treffen würde, der mich damals massiv fertig gemacht hat (ihr erinnert euch an stefan???? Der mich als ekelig bezeichnet hat?!) Die Aussicht, daß er mich evtl. wieder belagert, sein leidendes Gesicht, weil ich ihn verlassen habe und die Erinnerung an damals machte mich echt fertig… Zum Glück ging der Termin vorbei und es ging mir besser. Davor habe ich allerdings Rescue Tropfen genommen- ohne wäre ich bestimmt 1000 Tode gestorben…


Mein bildliches Erinnerungsvermögen lässt mich manchmal auch alt aussehen… Ich erinnere mich an den Sommer, an die Nächte und Tage allein an der Nordsee. Da fühlte ich mich total frei, glücklich, sorglos, leicht, es gab nichts, was mich belastete oder störte. Ich genoss die Sonne, die mich wärmte, den Wind der mein Haar zerzauste, ich nahm den Duft des Meeres auf und es war der schönste Duft, den man sich vorstellen konnte… Ich ging alleine am Strand spazieren und hörte Musik… Wenn die diese Lieder jetzt höre und ich habe genügend Ruhe, kommt das alles wieder hoch, ich höre das rauschen des Meeres, fühle die Sonne auf der Haut, rieche die See…

Ebenso geht’s mir aber auch mit Negativerlebnissen es genügt oft ein bestimmtes Wort, eine Verhaltensweise und schon bin ich drin in einem Strudel gelebter Enttäuschungen, Ängsten, Sorgen, und Nöten und kann mich selber kaum daraus befreien. Ich unterscheide dann nur schwerlich Freund vom Feind, das ist ungerecht- das weiß ich auch. Aber sosehr ich mich bemühe recht zu handeln umso weniger geht es oftmals… Für diese Reaktion hasse ich mich im nachhinein immer, aber ich kann es nicht verhindern, das solch eine Situation wiederkehren kann… Ich brauche in dieser Phase Verständnis und keine Vorhaltungen, ich zerfleische mich innerlich deswegen regelmäßig selber… Aber das ist es wieder, das Problem das man keinen Gips trägt und somit nicht als Krank angesehen wird- doch, aber leider nur als „krank im Kopf“…..


Herbst2010

Nach wie vor gehts mir nicht so klasse...., im Gegenteil: seid Monaten habe ich immer schlimmer werdende Schmerzen in den Beinen und meine Schulter zickt auch wieder rum... auch Schüsslersalze helfen nicht.
Ich habe aber endlich mit meinem Arzt die Absprache, nach meinem nächsten Bluttest könnte man ggf eine mimimaldosis Hormone geben und evtl werden die Schmerzen dann besser. Er hat verstanden, das die Werte nur weil sie noch im Normalbereich sind aber nichts mit Wohlfühldosis zu tun haben. 
Nach dem Bluttest irformierte mich mein Arzt,. das meine SDHormone momentan etwas schräg veranlagt sind, es passt so gar nicht zu meiner Erkrankung... Das übergeordnete Hormon deutet auf eine Überfunktion hin, was aber ja nicht sein kann.... (gut, ich fühle mich momentan innerlich kribbelig und unruhig.) Ich habe Jahrelang eine Unterfunktion gehabt.... ok, also das könnte davon kommen das gerade wieder eine Entzündung der SD vorliegt. Ok,also warten wir ab, bis dieses Akutphase vorbei ist und starten ne neue Untersuchung.
Tja, aber auch diese ist nicht anders ausgefallen, nach wie vor habe ich eine Überfunktion. Nun muss ich wieder zu dem Arzt, der meinte: "noch arbeitet sie ja" der ist nämlich der einzige Facharzt hier.

 

11/2010

Nun war ich bei dem Facharzt, wurde mit Ultraschall untersucht und habe ein Cintigramm bekommen. Das Resultat empfinde ich als niederschmetternd. Ich habe nun kein Hashimoto mehr sondern Morbus Basedow. Was das heißt kannst du bei der Infoseite nachlesen, im Internet gibt es jede Menge Seiten darüber…

Es ist irgendwie shitzo, einerseits bin ich unsagbar müde, abgeschlagen, erschöpft und lustlos andererseits habe ich bedingt durch die Hormone der Überfunktion eine wahnsinnige Unruhe, bin gereitz und andauernd auf 180, alles nervt mich und ich könnte andauern auf irgendeinen Sandsack einschlagen wenn ich nicht so verdammt müde wäre. Meine Hände zittern wie sau und mir ist manchmal wahnsinnig heiß im nächsten Moment friere ich wieder. Andauernd habe ich hunger aber ich habe keine Ahnung auf was. Ich mag eigentlich nichts oder eben alles auf einmal essen… Ich fühle mich mit allem überfordert, mag am liebsten alleine sein da mich dann nichts reizen kann. Komischerweise geht’s mir mit den Kids nicht so, ich bin froh wenn sie in meiner nähe sind. Ich habe wieder unglaublich viel Angst das ihnen was passieren könnte… Nur schwer kann ich diese Angst kontrollieren. Beim Auto fahren habe ich auch andauernd schiss mir passiert was, im Straßenverkehr allgemein habe ich Angst und auch zu Hause denke ich oft, das da jemand sein könnte, der uns an die Gurgel will…

Ich mag den Fernseher nicht mehr anhaben wenn ich einschlafe, da ich neulich gelesen habe, das eine Familie gestorben ist, da der Fernseher implodiert ist als sie schliefen, sie sind erstickt und dann verbrannt…

Aber Medis bekomme ich noch immer nicht, da die Überfunktion noch nicht ausgeprägt genug ist…. Erst wenn ich nicht mehr schlafen kann, ich vor Unruhe nicht mehr weiß wohin mit mir und ich abnehme obwohl ich gut esse, dann ist es Zeit zum handeln…

Also wieder mal abwarten und Tee trinken- am besten Beruhigungstee :/


Jan 2011

Ich war mal wieder beim Doc, meine Blutuntersuchung stand an. Mittlerweile habe ich eine ganze Reihe netter Symptome im Schlepptau: Sodbrennen, Durchfall, die Schmerzen in den Beinen, Morgensteifigkeit im ganzen Körper, Ansätze von Depressionen, zum 3. mal meine Gürtelrose am Bein…

Also Donnerstag Blutuntersuchung (SD- Werte, Verdacht auf Muskelrheuma) Stuhlprobe (verdacht auf Morbus Chrohn) und warten.

Montag hatte ich dann das Ergebnis: hochgradig anämisch, und der Entzündungswert auch irgendwo im nirgendwo. Ergo: ich habe wohl tatsächlich Muskelrheuma soll aber noch durch einen Facharzt gecheckt werden. Das erklärt die ständigen Schmerzen und die Steifheit am Morgen und vieles andere auch… Die Durchfallgeschichte/ Magenschmerzen/ Gürtelrose ist wohl eher durch Stress hervorgerufen. Ich habe mir eine Überweisung zu einem Psychologen geben lassen, der hat mir leichte Antidepressiva verschrieben. An sich fühle ich mich eine ganze ecke besser, ich habe von 2 Wochen eine Arbeitsstelle auf Steuerkarte gefunden, was mich sehr glücklich macht. Ich verdiene da jetzt nicht so viel, das ich von der ARGE weg kann aber es ist ausbaubar. Denke das tut mir gut, ich fühle mich schon eine ganze ecke glücklicher und zufriedener…Der job beim Lüneboten ist nicht mehr, da Herrn Albrecht es nicht passt, das ich einen weiteren Job habe.

Nun muss ich zu einem Rheumatologen, der Besuch steht noch aus. Wenn der Arzt der gleichen Meinung ist wie mein Doc werde ich in Zukunft wohl so was wie Cortison nehmen müssen, aber: Hey, es ist behandelbar, endlich eine Diagnose! Keine fragenden Gesichter mehr wenn ich sage das meine Beine so wehtun… Jetzt kann ich sagen: ich habe Muskelrheuma und ich kann endlich was dagegen tun!!!

Was die SD angeht scheint es sich wieder in Richtung Unterfunktion und somit Hashimoto ein zu pendeln da die Werte weiter runter gehen. Die Überfunktion war wohl nur bedingt durch eine lange Entzündungsphase in der SD.

 

März 2011

So, ich war beim Rheumatologen, der ist nach einigen Untersuchungen der Meinung, das es kein Rheuma ist. Er meint es sieht aus wie Fibromyalgie.

http://de.wikipedia.org/wiki/Fibromyalgie

was das bedeutet kann ich noch gar nicht wirklich einschätzen, ich weiß nur das ich mal wieder die Arschkarte gezogen habe…

Am 31.3. muss ich zur Magenspiegelung incl. Biobsie, dann werden wir herausfinden ob ich Antikörper im Magen habe. (Bei der perniziösen Anämie finden sich Antikörper gegen die Parietalzellen des Magens, sowie gegen den für die Vitamin B12-Aufnahme wichtigen Intrinsic Factor. Hieraus resultiert eine Blutarmut (Anämie).)

http://www.autoimmun.org/erkrankungen/anaemie_pernizioese.php

Wenn dies der Fall ist weiß ich endlich, warum ich immer so müde bin… Wobei das ja auch eine Nebenerscheinung des Fibro sein kann… Also kann man gar nicht mehr sagen, WAS davon nun die Müdigkeit auslöst und was die Schmerzen verursacht. Alles in allem habe ich mir wirklich tolle Sachen „ausgesucht“ Hashimoto, Morbus Biermer und Fibromyalgie.

Für die Zukunft heißt das, weitere Fachärzte aufsuchen und schauen ob man das irgendwie in den Griff bekommt….

Gegen Hashi kann man nichts tun und gegen die Fibro auch nicht. Einzig gegen die Anämie kann man B12 spritzen. Das sollte dann wieder besser werden……. Ich lasse mich mal überraschen.

 






Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Deside, 16.03.2017 um 19:22 (UTC):
Hallo Gela,

kenne viele deiner Symptome nur zu gut und auch diejenigen, welche von anderen Kommentierenden noch ergänzt worden sind (z.B. Kinderlosigkeit bei Hashi und Blasenprobleme). Am meisten leide ich persönlich unter dem Unverständnis meiner Eltern: Nachdem ich ihnen das ganze Leben lang nie Probleme gemacht habe, waren sie, als es dann Probleme gab, emotional nicht wirklich für mich da und haben meine Depression mit Sprüchen wie "Lach halt mal wieder, dann gehts dir auch wieder besser", "Glaubst du, uns tut nicht auch mal etwas weh (=Hypochonder)", "Das einzige Problem, das du hast ist deine Rennerei von Arzt zu Arzt" und "Wozu brauchst du eigentlich noch einmal ein Kind, vielleicht weil du so kinderlieb bist? Du bekommst doch dein Leben jetzt schon nicht auf die Reihe" nur noch verstärkt. Liebe Grüße

Kommentar von Linda, 21.06.2016 um 11:30 (UTC):
Hi Gela,
geht es Dir immer noch so schlecht? Wir haben nach der Geburt meiner Tochter inzwischen 7 Jahre probiert, noch Nachwuchs zu bekommen -geht nicht, wohl wegen der Hashi und Unterfunktion bei mir, mein Mann ist kerngesund. Die Ärzte meinen allen Ernstes, schmeiß einfach eine Pille am Tag ein, lebenslänglich, mehr kannst Du eh nicht tun. So ist es aber nicht und damit wollte ich mich auch nicht abfinden. Es gibt seit Nov. 2015 ein Buch von Dr. Susan Blum zum Thema Autoimmunerkrankungen. Bei Erreichen Deiner Schmerzschwelle kannst Du versuchen, ihre Ratschläge befolgen - und es hilft! Es dauert zwar (ich bin auch von der ungeduldigen Sorte), aber ich konnte bereits meine Hormondosis reduzieren und es geht mir viel besser. Sämtliche Symptome (trockene Haut, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Gewichtsstagnation/-zunahme etc.)schwächen sich ab oder gehen ganz weg. Bedingung: Vieles weglassen, was andere problemlos essen können: Gluten, Zucker, Milcheiweiß (nicht der -zucker), Koffein, Alkohol. Dafür esse ich hauptsächlich verschiedenste Gemüse, relativ viel pflanzliche Fette aus Avocado, Olivenöl, Kokosnuss, Mandeln, Walnüssen, Saaten und Fisch. Proteine (dazu gehören Hülsenfrüchte!) zu jeder Mahlzeit, so hast Du ein gutes Sättigungsgefühl. Klar, Gemüse und Fleisch/Fisch - ist nicht die Krönung, aber man kann sich arrangieren, wenn man sieht, was die Alternative ist. LG und ich drück die Daumen jedem, der das ausprobiert: Haltet durch, nach 6 Monaten seht Ihr Eure Gesundheit deutlich verbessert!

Kommentar von Anna, 25.02.2016 um 12:49 (UTC):
Gela wie geht's dir denn jetzt?
Kennst du auch das Thema Muskelschwäche? Hat dir die Heilpraktikerin geholfen?

Kommentar von Daniela, 24.11.2015 um 12:51 (UTC):
Hallo, habe auch Hashimoto mit vielen Deiner aufgezählten Symptome. Zusätzlich kommt bei mir auch noch eine Harninkontinenz dazu. Tritt diese bei Dir auch auf?

Kommentar von Sabine, 29.10.2015 um 14:26 (UTC):
Hallo, klingt alles wie bei mir.Habe Hashimoto, meine angebliche Fibromyalgie hat sich als Echtes Rheuma rausgestellt,dauernd Magenschleimhautentzündund und Durchfälle, mir Ganzkörper-Gelenkschmerzen, das es kaum auszuhalten ist. Habe alle 8 Wochen hochdotierten Cortisontherapie in Tablettenform, damit ich wenigstens Zeitweise arbeiten und funktionieren kann. Den nächstmœglichen Termin in einer Rheumatologischen Fachabteilung bekomme ich frühestens in 4 Monaten. Für meinen Mann bin ich ein ewig müder, frigider Psychologie, der nix auf die Reihe kriegt. Ich arbeite im ambulanten Pflegedienst, habe 2 Kinder, eine pflegebedürftige Schwiegermutter für die ich alles regeln muss ein zu großes Haus und Garten.Manchmal möchte ich einfach nur noch mein "Ränzlein" schnüren und aus meinem alten Leben verschwinden...



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